Bahn blabla

Voll langweilig so ein Blog ohne widersprechende Kommentare. Ich sollte mal Leser anwerben. Aber wie und wo? In anderen Veganblogs Kommentare zu schreiben mit der Motivation Leute hier zum Lesen zu bekommen wäre irgendwie mies. Mir fällt auch sonst nichts kreatives ein. Bleibt nur zu hoffen, dass früher oder später Leute über Google mal Beiträge finden und mir mitteilen was alles falsch an diesen ist.

Alternativ könnte ich mir jetzt schon mal für die Zukunft Gedanken machen wie Beiträge, welche jahrelang ohne Kommentare rumstehen (werden) eingeordnet werden können. Bundesratsmäßig gesehen wären solche Nichtmeinungsäußerungen dann wohl Enthaltungen, welche einem Nein gleich kämen. Würde nur noch die differenzierte Auseinandersetzung, warum der jeweilige Beitrag abgelehnt wurde fehlen.

Aber genug wild herumspekuliert. Und kürzer sollte ich mich auch halten – es schreckt ja bestimmt nicht nur mich ab, wenn ich beim Googlen auf so lange Texte stoße.

Ich wollte noch was über die Deutsche Bahn AG schreiben: Einzelne Textteile sind von mir durch ein „blabla“ ersetzt worden – man hat es doch alles schon tausendmal gehört.

– Auch wenn es schwer ist ein sehr zuverlässiges Bahnnetz zu betreiben: Zu viele Verspätungen, blabla.

– Komplizierte Tarifstruktur, blabla.

– Zu teuer für Geringverdiener (und gerade für die solltet ihre eine bezahlbare und ökologische Alternative darstellen). Aber die Vorstandsgehälter blabla…

– Ihr seit privatisiert, habt aber wie zu den Zeiten als ihr noch ein Staatsbetrieb gewesen seid an vielen Stellen eine Monopolstellung. Die nutzt ihr natürlich aus.

Aber ihr habt vor ein paar Jahren ja mal eine super Idee gehabt wie ihr diese lästigen Stimmen, welche euch schlechtreden mal ein bisschen in den Hintergrund treten lassen könnt.

Ja mich nervt so was wirklich sehr.

Zwar nicht für die Bahn oder ein anderes bekanntes Unternehmen, aber: Eine gute Freundin von mir durfte in ihrem unbezahltem Jahrespraktikum unter anderem Texte, welche den Eindruck erwecken, dass diese von echten, zufriedenen Kunden bestimmter Produkte seien schreiben und ins Netz stellen. Ich dachte anfangs sie würde nach ein paar Tagen hinwerfen. Aber sie war froh überhaupt ein Praktikum mit Aussicht auf eine anschließende Ausbildung bekommen zu haben. Ich hätte in ihrer Situation am zweiten Tag frustriert hingeworfen. Meiner Meinung nach sollte es solche Arbeitsaufgaben nicht geben dürfen – bei so was denke ich an den Gründer und ehemaligen Geschäftsführer der Drogeriemarktkette dm und seine Idee eines „Bedingungslosen Grundeinkommens“.

Ob das realistisch ist? Was das alles für Auswirkungen hätte? Ich wünschte der Mann wäre mit seiner Idee häufiger in den ARD-Abendtalkshows vertreten.

Naja, irgendjemand (angeblich Lenin) hat mal von einer Revolution in Deutschland geredet. Die Person meinte aber, dass wenn die Deutschen einen Bahnsteig stürmten, dass sich diese erst mal eine Bahnsteigkarte kaufen würden. tahah, hihi.

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